Rassebeschreibung

Wir gefallen dir? Teile uns!Share on Facebook0Share on Google+0Tweet about this on Twitter0Email this to someoneShare on LinkedIn0

Der Chesapeake Bay Retriever wurde für die Wasserjagd gezüchtet. Seinen Namen verdankt er seiner Herkunft, nämlich der sehr wildreichen Chesapeake Bay, an der Ostküste der USA in Maryland/Virginia. Der Chessie soll nicht nur lange und ausdauernd im eiskalten Wasser arbeiten und schwimmen, sondern auch das Eis brechen und nach erlegtem Wasserwild tauchen. Für diese Aufgaben ist er hervorragend ausgestattet. Er hat ein sehr dichtes, leicht „öliges“ Fell mit feiner Unterwolle und einen starken Körperbau, sowie sehr ausprägten Arbeitswillen und Freude zur Arbeit.

Geschichte der Rasse

Die Geschichte dieser Rasse beginnt 1807 mit dem Untergang eines englischen Schiffes vor der Ostküste der USA (Maryland/Virginia). Die Mannschaft und zwei St. Johns-Neufundland-Welpen (aus  denen die meisten Retriever-Rassen hervorgehen) wurden von dem amerikanischen Schiff namens „Canton“ gerettet. Die beiden Welpen, die schwarze Hündin Canton und der rotbraune Rüde Sailor, wurden Jägern übergeben und wuchsen bei diesen auf. Hier wurden sie für die Jagd ausgebildet und entwickelten sich zu ausdauernden und starken Apportierhunden, die lang und unermüdlich in eiskaltem Wasser arbeiteten. In der weiteren Zucht wurden verschiedene für die Wasserjagd gut geeignete Rassen, wie z.B. Waterspaniels, Setter und andere Retrieverschläge, eingekreuzt. Obwohl nirgends hinterlegt ist, dass Canton und Sailor jemals verpaart wurden, gelten sie doch als die Ureltern dieser Rasse.

Wesen

Der Chesapeake Bay Retriever ist ein sehr robuster und ausdauernder Hund. Hochintelligent und arbeitswillig kann er schnell unterfordert sein. Diese “Langeweile“ kann sich in einem übertriebenen Wachtrieb und anderen unerwünschten Verhaltensweisen äußern. Um dem entgegenzuwirken, sollten die Hunde nicht nur körperlich, sondern auch geistig ausgelastet sein. Neben der Jagd gibt es viele andere Möglichkeiten mit diesen Hunden zu arbeiten, z.B. bei der Arbeit mit Dummys, Obidience, Agiliti, Mantrailing oder als Rettungshund.

Der Chesapeake Bay Retriever hat eine sehr enge Bindung an seinen Führer und seine Familie, die er im Notfall auch konsequent schützt. Dieser Schutztrieb unterscheidet den Chesapeake Bay Retriever von den anderen Retriever-Rassen. Auf diese Veranlagung muss man frühzeitig achten, um einer zu großen Ausprägung mittels konsequenter Erziehung entgegenzuwirken. Die Rangordnung muss eindeutig sein. Ausschlaggebend bei der Erziehung ist nicht – wie weit verbreitet – die Härte, sondern die Konsequenz bei der Erziehung. Beispielhaft ist hier meine Ayasha, die einen äußerst sensiblen Charakter hat. Mit Härte erreicht man bei ihr gar nichts.

Beachtet man diese Dinge, kann ein Chesapeake Bay Retriever auch als Familienhund ein wunderbarer Freund und Begleiter sein.

…und Elakha’s Ayasha